Crossfade-Parameter des EXS24 mkII

Mit den Crossfade-Parametern überblendest du zwischen gelayerten Samples (im EXS24 mkII als Zonen bezeichnet) mit zusammenhängenden Velocity-Bereichen.

Wenn du ein Sample einer Zone zuordnest, kannst du den niedrigsten und den höchsten MIDI-Noten-Velocity-Wert einstellen, zwischen denen diese Zone ausgelöst wird. Der Bereich zwischen diesen beiden Werten ist der Velocity-Bereich der Zone. Du kannst Zonen (also unterschiedliche Samples) auf derselben Keyboard-Note layern und die verschiedenen Samples durch Spielen mit unterschiedlicher Velocity (also Anschlagstempo) auslösen. Ein Beispiel: Angenommen, du hast zwei Samples (Zone 1 und Zone 2) auf der MIDI-Note A#2 gelayert.

In diesem Beispiel grenzen der Maximalwert des Velocity-Bereichs von Zone 1 und der Minimalwert des Velocity-Bereichs von Zone 2 direkt aneinander. Wenn du die Note A#2 mit Velocity-Werten über und unter dem Wert 90 spielst, hörst du deutlich, dass je nach Velocity immer eines dieser beiden Samples ausgelöst wird. Möchtest du den Übergang weniger abrupt machen, verwende die Crossfade-Parameter, um sanft zwischen den beiden Zonen zu überblenden. Wenn du mit völlig unterschiedlichen Samples in zusammenhängenden Zonen arbeitest, kannst du mithilfe der Überblendfunktion sehr realistische Sampler-Instrumente erzeugen.

Abbildung. Crossfade-Parameter

Crossfade-Parameter (Xfade)

Homogener Wechsel zwischen Samples in Echtzeit

Du kannst eine kontinuierliche Modulationsquelle, z. B. das Modulation Wheel, das Sample Select zugewiesen ist, verwenden, um zwischen gelayerten Samples mit unterschiedlichen Velocity-Bereichen zu wechseln. Passe die Intensität der Crossfades an, um weiche Übergänge zwischen den Layern zu erzeugen.

In einem Instrument, das verschiedene Samples enthält, die unterschiedlichen Velocity-Layern zugeordnet sind:

  1. Wähle „S. Select“ aus dem Einblendmenü „Destination“ in einem nicht verwendeten Modulations-Routing.

  2. Wähle im Einblendmenü „Source“ eine Modulationsquelle aus, z. B. MIDI Controller 1, das Modulationsrad.

  3. Lege für „Xfade Amount“ einen Parameterwert fest, der die weichsten Übergänge zwischen den Layern ermöglicht. Alternativ kannst du einen Wert wählen, der abrupt zwischen den Sample-Layern wechselt.

  4. Lege den Xfade-Typ fest, der für den gewünschten Wechsel zwischen den Instrument-Sample-Layern am besten geeignet ist.